Erstverschlimmerung bei Einnahme von bioidentischen Hormonen?

Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Forum Hormontherapie

13.08.2019 | 12:56 Uhr

Nachdem bei einer Heilpraktikerin mein Hormonstatus bestimmt und ein Neurostressprofil durchgeführt wurde lautete die Diagnose endokrine Funktionsstörung. Seit einer Woche nehme ich bioidentisches Östrogen, abends seit vier Wochen bioidentisches Progesteron und über den Tag verteilt L-Thyrosin, Phosphat und Griffonia. Kann es zu einer Erstverschlechterung mancher Symptome kommen? Vielleicht sollte ich dazu erwähnen, dass ich seit 2003 wegen einer Depression Anafranil 10 mg nehme. Die seit Beginn des Jahres verstärkt aiftretenden Stimmungsschwankungen waren der Hauptgrund, warum ich die Heilpraktikerin aufgesucht habe. Meine Labortests beim Hausarzt waren o.B., Ich bin jetzt 47, meine Periode habe ich seit meinem 40zigsten Lebensjahr nicht mehr. Das was mich am meisten beeinträchtigt sind die seelischen Verstimmungen und die Müdigkeit. Eure/Ihre Meinung dazu würde mich sehr interessieren.

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13.08.2019, 14:26 Uhr
Antwort

Liebe Nic,

da du schon mit 40 keine Periode mehr hattest, kannst du davon ausgehen, dass die WJ bei dir schon schleichend in den 30igern begannen. Das korrespondiert gut mit den beginnenden depressiven Verstimmungen, wie du geschrieben hast. Anstatt AD zu nehmen, hättest du damals schon mit einer HET beginnen müssen. Denn ursächlich für die Depris ist mit Sicherheit das fehlende Ö.

Nun gut, ist nun nicht mehr zu ändern. Allerdings solltest du das Griffonia sofort weglassen. Zwei ADs gehen gar nicht. Das kann dein Befinden massiv verschlechtern.

Leider hast du keine Laborwerte gepostet (Hausarzt). Deshalb ist hierzu keine Beurteilung möglich. Wie heißen die Präparate für Östrogen und Progesteron und wieviel nimmst du davon? Wieviel L-Thyroxin nimmst du und warum?

Wichtig wäre für dich auch zu wissen, wie deine Knochendichte ist. So früh in die WJ zu kommen, ist auch mit einem vermehrten Knochenabbau verbunden, wenn man keine HET macht.

LG Lilli