Schilddrüsenerkrankung und Gynokadin

Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Expertenrat Hormontherapie | Expertenfrage

13.03.2019 | 10:40 Uhr

Hallo liebes Expertenteam,

da mein TSH-Wert seit 2015 zu niedrig ist, zuletzt im Februar 2019 gemessen mit 0,06, hatte ich bei meinem Hausarzt eine Ultraschalluntersuchung, bei der mehrere - auch größere - Knoten festgestellt wurden. Die T3- und T4-Werte bekomme ich erst nächste Woche und dann wird auch eine Szintigraphie gemacht.

Seit ca. 5 Wochen nehme ich Gynokadin (1 Hub, Größe 1,68 m, Gewicht 65 kg, E2-Wert <5) und habe das Gefühl, ständig müde und schlapp zu sein. Auch fühle ich mich, als hätte ich einiges an Gewicht zugelegt.

Sollte ich das Gynokadin absetzen, da dies evtl. negative Auswirkungen aufgrund der Schilddrüsenerkrankung haben kann oder meinen Sie, hier bestehen keine Wechselwirkungen? Falls Sie zu einem Absetzen raten, muss ich das Gynokadin ausschleichen lassen oder ist das nicht nötig?

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Bisherige Antworten
Experte-Bohnet
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18.03.2019, 16:00 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Gerade bei niedrigem TSH ist die Ö-Anwendung gut, da dadurch die freien SD-Hormone etwas abfallen. Melden Sie sich gerne wieder, wenn die vollständigen Ergebnisse vorliegen! Ich würde die WJ-Hormone weiter anwenden!

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18.03.2019, 17:41 Uhr
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Vielen Dank für Ihre Antwort!!

Gerne melde ich mich wieder, wenn die Ergebnisse der Szintigraphie vorliegen.

Die Blutuntersuchung hat folgende Werte ergeben:

FT 3,19 (Referenzbereich 2,00 - 4,40)

FT4 0,90 (Referenzbereich 0,90 - 2,00)

TSH 0,09 (Referenzbereich 0,27 - 4,20)

Hier scheint es somit eine zumindest leichte Verbesserung gegeben zu haben. 

 

 

Experte-Bohnet
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18.03.2019, 22:33 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Die peripheren SD-Hormone liegen in normaler Konzentration vor; insofer ist eine Überfunktion ausge-schlossen! Dann bis bald!

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gestern, 16:56 Uhr
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Hallo Herr Dr.Bohnet,

die Szintigraphie hat ergeben, dass ich ein dekompensiertes autonomes Adenom habe, welches mein Hausarzt nun mit 1x tägl. Carbimazol 10 mg behandeln möchte. Nach 6 Wochen soll eine weitere Blutabnahme zur Kontrolle erfolgen. 

Evtl. relativieren sich dann auch einige meiner "Wechseljahresbeschwerden", zumindest hoffe ich dies. 

Das Gynokadin werde ich in jedem Fall - gemäß Ihrem Rat - weiter verwenden. 

Viele Grüße , vielen Dank für Ihre Antworten und eine schöne Woche!

 

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gestern, 17:27 Uhr
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Ich muss leider doch nochmal nachfragen wegen der Verwendung des Gynokadin-Gels..... Halten Sie es für sinnvoll, dies weiterzunehmen oder kann mein Östrogenmangel evtl. ursächlich auf die Schilddrüse zurückzuführen sein? Leider habe ich es versäumt, meinen Hausarzt zu fragen. 

Da ich durch das Gynokadin bereits zugenommen habe, befürchte ich naürlich jetzt, das ich durch das Carbimazol weiter zunehmen werde. 

Entschuldigen Sie bitte die Frage, ich bin aber nun doch etwas verunsichert, was hier richtig ist. 

Vielen Dank!

Experte-Bohnet
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gestern, 19:50 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Ich würde nur zu 5 mg raten!

Experte-Bohnet
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gestern, 19:51 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Ö Gel durchaus weiter! Kein Problem!

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heute, 16:26 Uhr
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Herzlichen Dank!