Östrogendominanz/Faktor V

Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Expertenrat Hormontherapie | Expertenfrage

12.06.2019 | 15:51 Uhr

Sehr geehrtes Expertenteam, ich bin 48 Jahre, habe Faktor V heterozygot und bis November 2018 die Cerazette genommen. Bei einem Speicheltest kam eine sehr starke Östrogendoninanz heraus, Progesteron im Keller. Ich hatte schon mit der Pille und jetzt ohne, seit über einem Jahr starken Nachtschweiß und Gewichtsprobleme. Seit ich die Cerazette nicht mehr nehme auch starke Regelschmerzen.Meine Schilddrüse ist richtig eingestellt, ich habe nur noch 1 Lappen. Meine Frauenärztin meinte zu der Östrogendominanz, da macht sie nichts, dass ist halt so. Wie sehen Sie das? Können Sie mir einen Rat geben was ich evtl. einnehmen kann, damit es mir besser geht? Vielen Dank

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Bisherige Antworten
Experte-Bohnet
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12.06.2019, 21:23 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Eigentlich wäre es gut gewesen, wenn Sie die C weiter ein genommen hätten, wenn keine Risikofaktoren ansonsten vorlagen. Jetzt wäre es sinnvoll, dass Sie eine Kaps. mit 200 mg Progesteron zyklisch einnehmen würden, wenn ich Ihre Angaben berücksichtige, z.B. etwa vom 13. Zyklustag über 10 Tage; danach dürfte eine sog. Abbruchblutung eintreten, welche mit der Zeit schwächer werden dürfte.

Gewicht?

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12.06.2019, 23:32 Uhr
Kommentar

Mein Gewicht ist 97 kg. Ich habe noch für mind. 6 Monate die Cerazette liegen. Soll ich wieder damit beginnen und kein Progesteron nehmen? Mein alter Frauenarzt meinte, dass ich mit 48 Jahren zu alt für die Cerazette bin. Meine neue Frauenärztin (war ich erst 1x) hat es mir freigestellt, ob ich wieder damit beginne. Vor ca. 5 Jahren in der Gerinnungsambulanz wurde nit geraten, falls ich in den Wechseljahren Hormone brauche, sie nur äußerlich (Pflaster oder Salbe) zu nehmen. Was raten Sie mir? Vielen Dank für Ihre Antwort.

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12.06.2019, 23:34 Uhr
Kommentar

P.S. Die Cerazette hstte ich u.a.auch genommen, weil ich vor meiner Schwangerschaft (2004 ),  2x Endometriose hatte

Experte-Bohnet
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13.06.2019, 07:52 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Da haben Sie aber leider ein sehr hohes Thrombose-Risiko und sollten daran arbeiten! Aber das Wissen Sie ja selbst. Wenn Ihnen die FÄ es frei gestellt hat, wäre das eine Option. Ich kann aus der Ferne die gesamte Risikolage nicht einschätzen! Die Leitlinien sprechen sich nicht gegen die Anwendung von Prog aus.

Experte-Bohnet
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13.06.2019, 07:53 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Diesbez. ist die Medikation gut!