Sehr geehrter Herr Prof. Bohnet,
anbei vorweg meine Eckdaten:
55 Jahre
Menopause mit 50 Jahren
seit 2 Jahren HET (Gynokadin, Famenita und etwas Testosterongel, 1-2 x /Woche Oekolp Ovula 0,03)
Aufgrund teilweiser SD-Entfernung (gutartiger kalter Knoten) nehme ich seit Langem auch Thyronajod 75
64 Kilo bei 170cm
sehr gesunder Lebensstil (Ernährung, Sport, etc.)
Und nun zu meiner Frage:
Ich hatte vor 2 Jahren aufgrund massiver WJ-Beschwerden begonnen mit 1 Hub Gynokadin und 100mg Progesteron, was mir schnell sehr gut geholfen hat.
Regelmäßig wird der Hormonspiegel im Blut messen und ich versuche die Dosierug von Gynokadin entsprechend anzupassen:
Juni `23: 83 pg/ml (meines Wissen nach optimal)
Mai `24: 17 pg/ml (zu niedrig -> erhöht auf 1,5 Hub Gynokadin)
Juni `24: 106 pg/ml (zu hoch -> verringert auf etwa 1 1/4 Hub Gynokadin)
Oktober `24: 15 pg/ml (zu niedrig -> wieder erhöht auf 1,5 Hub, nun großflächig an Beinen aufgetragen)
Januar `25: 29 pg/ml (-> zu niedrig, erhöht auf 2 Hub Gynokadin)
Die ganze Zeit über bin ich bei Famenita 100 oral geblieben, da der halbjährliche US in Ordnung war.
Mein Befinden war die ganze Zeit über gut, ich habe die Anpassungen eher wegen der Laborwerte gemacht. Ab und an hatte ich "Herzflattern" und dachte, das läge an zu wenig Östradiol. Auch deshalb die Erhöhung auf 2 Hub Gel. Und für die Knochengesundheit, war der Gedanke.
Seit zwei Wochen geht es mir nun psychisch schlecht, ich fühle mich depressiv/ ängstlich und ich habe seit ca. einer Woche ein kontinuierliches Ziehen im Unterleib (Mitte/ links). Der Check-up bei Hausarzt (Blut, US, EKG) war o.B. Heute war ich auch beim Gyn, da war der US auch völlig in Ordnung. (Eierstöcke, Bauchraum, keine Zyste, quasi keine Schleimhaut in der Gebärmutter)
Meine Frage ist : Was mache ich jetzt?
Woher könnte das Ziehen im Unterleib kommen? (Sind 2 Hub Gynokadin doch zuviel? Soll ich besser reduzieren? Reichen weiterhin 100 mg Progesteron oder sollte ich erhöhen auf 200mg?)
Warum ist meine Psyche nach 2 Jahren wieder so eingebrochen? (Wobei das Herzflattern aktuell weg ist)
Lieber Prof. Bohnet, ich wäre Ihnen für Ihre Einschätzung sehr dankbar!
Viele Grüße!