Sehr geehrter Prof. Dr. Bohnet,
wir hatten bereits 2023 Kontakt, und Sie haben mir damals sehr geholfen – vielen Dank dafür.
Ich bin 54 Jahre alt, 177 cm groß und wiege 58 kg. Seit ca. 2009 bin ich in den frühzeitigen Wechseljahren.
Bis zum 03.02.2025 habe ich gemäß der Empfehlung meines Endokrinologen einen halben Hub Estradiol und 100 mg Progesteron genommen (seit April 2023). Damals hatte ich einen Estradiol-Wert von 154, weshalb er mir geraten hat, die Dosis zu reduzieren. Davor hatte ich 2 Hub Estradiol und 100 mg Progesteron genommen.
Seit Januar 2025 sind meine nächtlichen Schweißausbrüche zurückgekehrt, und mein Schlaf ist durch häufiges Aufwachen stark beeinträchtigt. Meine Frauenärztin empfahl am 04.02.2025, die Dosierung auf 1 Hub Estradiol und 200 mg Progesteron zu erhöhen. Nach etwa 10 Tagen wurde es etwas besser.
Am 20.02.2025 wechselte ich zu einer anderen Frauenärztin, der ich mehr vertraue. Sie hat die Estradiol-Dosis bei 1 Hub beibehalten, riet mir jedoch, die Progesteron-Dosis auf 100 mg zu senken. Einen Hormonstatus wollte sie erst im April bestimmen.
Leider sind die Schweißausbrüche nach der Reduzierung wieder schlimmer geworden. Deshalb habe ich am 07.03.2025 direkt im Labor meinen Hormonstatus testen lassen:
•Estradiol: 21
•Progesteron: 5,6
Ich bin nun unsicher, wie ich meine Dosierung weiter anpassen soll. Was würden Sie mir in meiner Situation empfehlen?
Vielen Dank für Ihre Einschätzung und Ihre Unterstützung.
Mit herzlichen Grüßen
Erika N.
10.03.2025 10:40 – Beitrag von der Redaktion bearbeitet.