Hallo,
nach längerem Suchen in den gesamten Forenbeiträgen habe ich mich nun doch dazu entschlossen, doch selbst eine Frage zu stellen, da ich zu meinem persönlichen Problem leider keinen passenden Beitrag gefunden habe.
Ich bin 44 Jahre alt, 164cm groß und 62 kg schwer.
Meine Zyklen dauernd 21-24 Tage.
Ich mache regelmäßig Krafttraining und bin insgesamt eher aktiv.
Meine Ernährung ist vegan, supplementiere aber regelmäßig alle wichtigen Mikronährstoffe, es besteht kein Mangel.
Mit 39 hat alles angefangen, nicht mehr wie gehabt zu funktionieren.
Täglich massive Erschöpfung, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, migräneartige Kopfschmerzen, starke Übelkeit, Vergesslichkeit, Libiodoverlust. Nicht mehr alltagsfähig.
Der Besuch bei meiner Gyn, bzw. später auch in der Hormonambulanz brachten mich leider auch nicht wirklich weiter.
Probiert wurden in insgesamt 5 Jahren: Utrogest allein in der 2. Zyklushälte, dann Rimkus, dann die Slinda.
Hormonmessungen ergaben wohl ein typisch prämenopausales BB mit normalem Ö und schwankendem P.
Ich muss jetzt dazu sagen, dass mein Mann selbst Arzt ist, jedoch kein Gyn. Da er und das Familienleben natürlich auch unter dieser Situation leiden, haben wir versucht selbst noch weiteres auszuprobieren.
Gelandet ist er bei Fem7 Conti. Ich weiß, dass man das normal nur verordnet, wenn man keine Menstruation mehr hat, in meiner Verzweiflung war mir das aber relativ egal.
Und fast ab dem ersten Tag ging es mir super. Fast alle Sympome verschwanden unter der Anwedung. Meinen Zyklus behielt ich ganz normal.
Bei der aktuellen Kontrolle bei meiner Gyn erzählte ich ihr das und sie war doch sehr verwundert. Ich bräuchte ja noch kein Ö und irgendwann würde die Dosierung nicht mehr anpassbar sein. Meine schleimhaut war im Sono aber völlig unauffällig.
Dies hat mich dennoch verunsichert. Auch bezüglich des Gestagens Levonorgestrels, was ja kein bioidentisches P ist.
Also wollte ich nochmal der Versuch mit BIH wagen, da der erste schon vor ca 3-4 Jahren war. In diesem Zeitraum kann sich ja doch nochmal etwas verändern.
Da mir die konstante Gabe beider Hormone über das Pflaster anscheinend gut bekam, nehme ich aktuell 1 Hub Gynokadin morgens und zuerst 100 mg Utrogest durchgehend . Mit dieser Dosierung hatte ich jedoch wieder Übelkeit und Kopfschmerzen. Ich erhöhte auf 200 mg Progesteron abends. Insgesamt wurde es weiter besser. Jedoch habe ich noch kein so gutes Gefühl wie mit dem Pflaster. Die Übelkeit kommt wieder prämenstruell, die Stimmung ist nahe an einer Depression. Ebenso fühle ich mich im Becken „instabil“, was sich im Kraftsport ungünstig gestaltet.
Meine Frage daher:
Was könnte ich an der Dosierung optimieren?
Oder einfach wieder auf das Pflaster gehen?
Ich bedanke mich schon einmal im Voraus für eine Antwort!