Gynokadin erhöhen?

Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Expertenrat Hormontherapie | Expertenfrage

25.01.2019 | 07:07 Uhr

Guten Morgen lieber Professor Bohnet,

Länge nun habe ich Sie nicht mehr um rat gefragt doch nun ist es wieder einmal so weit.

Hoffe es geht Ihnen gut!

Kurz nochmals meine wichtigsten Eckdaten!

52 Jahre, 1,69 cm, 58 Kg, NR, gesunde ausgewogene Ernährung, keine Blutung seit Mai 2017

HET seit Mai 2017

Derzeit 1,5 hübe Gynokadin+ 150 mg Progesteron vaginal.

Seit Mitte des Jahres mittelgradige Depression.

Klinikaufenthalt ist in Planung.

Die letzten Jahre waren mir zuviel.

Letztes Jahr Februar Diagnose Hashimito

Bisher keine Medikation.

Blutwerte gestern bekommen.

SD Werte unverändert mit erhöhten AK, jedoch wie oben erwähnt keine Medikation zum jetzigen Zeitpunkt.

Im Oktober nach Absprache mit der Endokrinologin Gynokadingel von 1 auf gut 1,5 erhöht.

Ging mir auch direkt besser für viele Wochen.Schlafqualität, Psyche alles gut ausgewogen.

Nun seit Wochen wieder Schlafprobleme, Unruhe, heiße Hand und Fußsohlen... überwiegend Nachts und vermehrt HW.

Gestern Telefonat mit der Ärztin.

Soll auf 3 Hübe erhöhen.

Ich dachte mich beißt ein Elch.

So schnell mal telefonisch dahin gesagt auf 3 Hübe erhöhen.

Manchmal verstehe ich die Welt bzw die Ärzte nicht.

Mit Ihrer oft empfohlene Empfehlung von 1 Hub sitzen Sie mir oft auf meiner " Schulter" und sagen mir leise " Nicht mehr als 1 Hub':-( und das ist mir wirklich in Fleisch und Blut übergegangen.

Mein FA würde das ggf auch mitmachen und sagen, ja nehmen sie Mal 3 hübe aber wo führt das bitte hin?

Gleichzeitig fühle ich mich wirklich in einem Östrogenmangel was all meine beschwerden betrifft include der Psyche.

Ich würde mich sehr über ihre kompetente Antwort freuen und Grüße sie aus dem sehr kalten und etwas verschneiten München

 

Herzlichen Gruß

 

PollyO:-)

 

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Bisherige Antworten
Experte-Bohnet
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25.01.2019, 08:15 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Hallo Polly, tut mir leid, dass Sie derzeit keine gute Phase haben. Aber Sie wissen doch auch, dass man nicht alle Beschwerden auf die Hormone schieben kann! Sie sagen ja selber, dass viel zu viel zusammen gekommen ist. In der Tat würde ich nicht erwarten, dass es Ihnen mit einer solch hohen Ö-Dosis auf die Dauer gut geht und eine spätere Dosis-Reduktion führt zum Entzug! Also besser nicht an der Schraube drehen, sondern die bisherige Dosis konstant halten.

Es hat sich durchaus bewährt, evtl. eine niedrige Dosis, z.B. 10 mg Paroxiten, ein AD ein zu nehmen; wird auch von der Fachges. empfohlen.

Obwohl viele davon nichts halten, empfehle ich bei Hashi (das jetzige Auftreten spricht für eine "Stress-Situation!), die morgendliche nüchterne Einnahme von 200 µg Selen mit Wasser 1/2 Std. vor dem Frühst.

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25.01.2019, 08:40 Uhr
Kommentar

Herzlichen Dank für Ihre rasche Antwort.

Eine letzte vergessene Frage habe ich noch Herr Professor Bohnet.

Der Östrogenwert lag jetzt trotz 1,5 Hüben bei gerade Mal 29!!!

Hatte schon wesentlich bessere Werte von um die 55-70...

Über eine Antwort freue ich mich

 

Ein schönes Wochenende

 

Polly

Experte-Bohnet
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26.01.2019, 07:13 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Leider sind solche Messungen nicht repräsentativ! Abstand zwischen Auftragen und Blutabn.!

Aber die Östrogen-Rezeptoren bleiben lange besetzt!