Angststörung, Panikattacken wegen Hormontherapie?

Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Expertenrat Hormontherapie | Expertenfrage

14.04.2019 | 12:33 Uhr
Guten Morgen liebes Team,
nach mehreren Chemotherapien und einer nachfolgenden Stammzellentherapie, bin ich seit Ende 2016 in den Wechseljahren (mit 38 Jahren). Ich saß lange im Rollstuhl und habe mich zurück ins Leben gekämpft, es geht alles Berg auf und ich bin eigentlich ein extrem positiver Mensch - immer gewesen -  auch während dieser schrecklichen Krankheit habe ich nie die Hoffnung verloren und war jederzeit für jeden Kampf bereit.
Mein Frauenarzt hat mir verschiedene Hormone verschrieben, die ich seit Mitte Oktober 2018 nehme.
Am 29.10.2018 hatte ich dann meine erste Panikattacke, seitdem bin ich nie wieder zu 100 % glücklich gewesen. Folgende Hormone wurden mir verschrieben. 
Morgens 1 Kapsel DHEA 25mg
Morgens 2 Pumpstöße Gynokadin Gel 
Abends 2 Kapseln Utrogest
 
Ich könnte mir gut vorstellen das die depressiven Verstimmungen mit diesen Hormonen zu tun hat, ich hatte nie im Leben zuvor mit so etwas zu kämpfen. Ich war immer positiv, egal was passiert ist und seitdem ich dieses Zeug nehme bin ich immer irgendwie übellaunig und es ist nichts mehr so bunt wie früher, eher alles grau. 

Helfen Sie mit Ihrer Bewertung: Ja, dieses Thema ist hilfreich!

6
Bisherige Antworten
Experte-Bohnet
Beitrag melden
15.04.2019, 12:50 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Eigentlich das Gegenteil ist der Fall! Die Hormone bringen solche Symptome zum Verschwinden! Es hat sich allerdings auch die Kombination mit 10 mg Paroxiden bewährt, also eine geringe Dosis einen leicht wirksamen Antidepressivum!