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progesteron in den wechseljahren ohne gebärmutter?

Kategorie: Hormontherapie-wechseljahre.de » Expertenrat Hormontherapie | Expertenfrage

02.05.2011 | 11:46 Uhr

Ich habe sei ich in den Wechseljahren bin 10- 15 mal Migräne im Monat und dann auch starke Hitzewallungen. Hab pflanzliches östrogen in den verschiedensten Präparaten genommen. hat alles nichts genützt. Seit einem Jahr habe ich bevor ich Migräne bekomme depressionen. Der Arzt meint Östrogenpflaster können helfen. Ich habe aber noch nie Östrogen vertragen bekomme davon Migräne. Außerdem schlafe ich sehr schlecht. Mit einigen Unterbrechungen nur 5-6 Std. dann geht gar nichts mehr. Kann es sein, das mein progesteronspiegel zu niedrig ist und meine Beschwerden daran liegen?

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04.05.2011, 09:51 Uhr
Antwort

Hallo,
ich habe 15 J. keine Gebärmutter mehr. Hatte in den letzten 5 J. eine sehr schlechte Lebensqualität. Vor allem depressive Verstimmungen haben mir das Leben zur Hölle gemacht. Hitzewallungen und Schlafstörungen waren auszuhalten. Habe erst vor einem halben Jahr gemerkt, dass mein Gesundheitszustand wechseljahrsbedingt ist. Schmiere seit 9 Jahren Gynokadin. Seit Februar nehme ich Utrogest. Ich habe etwas gebraucht, um meine Dosierung zu finden. Nehme jetzt 1 Hub Gynokadin und 1 Utrogest vaginal, alles am Abend. Morgens steche ich die Progesteronkapsel auf und nehme davon noch etwas vaginal gegen eine leichte Unruhe. Das Beste darin ist noch, dass meine Migräne, die mich seit 40 J. plagt, zurückgegangen ist. Statt 8 – 10 Anfälle nur noch 1 – 3.
Ich glaube, dass es wichtig ist, über Erfahrungen zu berichten. Mein Hausarzt (ein wirklich Guter) hatte mir gegen die Depressionen Sertralin verschrieben und das ist ein Teufelszeug. Ich bin einfach glücklich mich wieder am Leben erfreuen zu können. Kauft Euch das Buch von Frau Dr. Scheuernstuhl.

Liebe Grüße

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04.05.2011, 11:28 Uhr
Antwort

Ich kann mich den Erfahrungsberichten der Vorschreiberinnen nur anschließen...
Nach einer langen Achterbahnfahrt nach Hysterektomie kann ich nun endlich wieder nomal leben, und das mit ein wenig Progestogel und ESTRIOL-Salbe sowie Magnesium.
Ich sehe es auch so, dass in Deutschland die Richtlinien diesbzgl. dringend überarbeitet werden müssen.
S. Literatur: Priv.doz Dr. Römmler, Dr. Lee, Frau Buchner

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05.05.2011, 07:06 Uhr
Antwort

es ist so wahnsinnig ermüdend und deprimierend, gegen wieviele widerstände frauen ankämpfen müssen weil sich ärzte bequem an den leitlinien festklammern. in 10 jahren sagen diese mit sicherheit was ganz anderes, leider ist das 10 jahre zu spät für frauen, die sich jetzt rumquälen müssen

Experte-Bohnet
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06.05.2011, 08:05 Uhr
Antwort von Experte-Bohnet

Der Glauben mag manchmal helfen!?
Wir müssen unterscheiden zwischen dem, was der einzelne empfindet und dem, was bewiesen ist! Und es ist eben nicht bewiesen, dass Prog. generell alles zum Positiven wendet. Ausserdem gibt es natürliche Phasen im Leben einer Frau, wie z.B. Pubertät, während derer kein Prog. gebildet wird und trotzdem findet eine fortschreitende Entwicklung statt!