Sehr geehrter Herr Prof. Bohnert,
Ich habe aufgrund starker Wechseljahrsbeschwerden ( seit vielen Jahren Schlafstörungen, Vergesslichkeit, immer stärker werdendes Pms, depressive Verstimmungen und zuletzt nächtliche Hitzewallungen) mit einer HRT begonnen. Seit mehreren Jahren ist mein Zyklus verkürzt ca. alle 23 Tage und in den letzten Jahren ist die Blutung mitunter auch einmal weggeblieben. Außerdem habe ich gerade mir Sonata Therapie ein 5 x5 cm großes Myom behandeln lassen.
Meine Frauenärztin hat mir nun vor 2 Wochen morgens 2 Sprühstöße Lenzetto sowie abends 200 mg Progesteron verschrieben, was ich seitdem einnehme. Meine Symptome, gerade die psychischen, wie Depressionen, Angstgefühl, Gedankenkreisen, sowie Hitzewallungen, sind deutlich besser geworden, die Schlafstörungen sind etwas besser.
Ich bin allerdings etwas unsicher, da auf der Packungsbeilage steht, man solle die Hormone erst nach 6 Monaten Menstruationspause einnehmen. Des Weiteren stand in der Beilage, man solle mit 1 Sprühstoß beginnen. Ich habe nun selbständig seit 3 Tagen auf einen Sprühstoß reduziert und bekam eine Schmierblutung und starken Schwindel.
Meine Frage ist nun, ob ich die Dosierung auf 2 Sprühstöße beibehalten soll. Außerdem, soll ich die Hormone, wie verschrieben, durchgängig nehmen?
Ich bin 1,72 m groß, wiege 64 kg und bin 52 Jahre alt.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
MfG Julia